Deutsches Theater. 13.03.16 – 15.05.18

Iscenesættelse: Anja Behrens
Forfatter: Antonia Baum
Bearbejdning: Anja Behrens
Scenografi: Veronika Witlandt
Kostumedesign: Jessica Rockstroh
Dramaturger: Birgit Lengers, Hannes Oppermann
Musik og lyddesign: SØS Gunver Ryberg

Medvirkende: Linn Reusse, Luzie Priegann, Sefa Agnew, Benjamin Lillie, Paul Stiehler, Oskar von Schönfels, Thorsten Hierse, Philipp Djokic, Bruno Liebler

Inforadio RBB:
“Obwohl der flotte 90-Minüter in einem Autounfall, den die drei auf Drogen und auf der Suche nach Theodor verursachen, ein Action-Zentrum hat, kommt das Meiste locker erzählt, abgeklärt lakonisch, oft komisch rüber. […] Leidvoll – aber auch: lustvoll. Gut gemacht!”

Berliner Morgenpost:
“Ein Glück, ein gutes Theaterstück zu sehen. Besser noch, wenn es von jungen bis sehr jungen Menschen gespielt wird und ein sozial relevantes Thema behandelt, ohne plump belehren zu wollen. […] Sie (Regisseurin Anja Behrens) animiert geschickt gewählte Stellen des Romans, teilt die Figuren auf verschiedene Schauspieler und Zeitstränge auf. Das führt teils zu schnell geschnittenen Doppel-Duo-Szenen, in denen die jüngeren Darsteller die Sätze der älteren zu Ende sprechen und umgekehrt. Und das hat nichts von verstaubter Lehrstück-Ästhetik (‘Guckt mal, wir machen hier Theater’), sondern den Drive guter Musikvideos.”

Das Kulturblog:
“Die Produktion in der Box des Deutschen Theaters ist vor allem für ein junges Zielpublikum sehr gut geeignet: mit lakonischem Humor erzählt der Abend von sozialer Verwahrlosung, selbstbewussten Jugendlichen und Katastrophen-Eltern.”

Kulturradio RBB:
“Das hat die Regisseurin Anja Behrens sehr geschickt gelöst indem sie den Akteuren einfach verschiedene Aufgaben gegeben hat. Also die Profischauspieler, die müssen die Vielschichtigkeit der Figuren herausarbeiten – also die Wut und die Angst, die unter der Coolness liegen –und die Laien, die stellen konkrete Gefühle dar. Also zum Beispiel dieses 8jährige Mädchen Romy, auf der Bühne sehr niedliches Mädchen mit langen schwarzen Haaren und dunklen Augen… und auf einmal, wenn so eine harmonische Familienszene zu Ende geht, stößt sie einen markerschütternden Schrei aus. Und da ist eine Emotion sofort greifbar und da fragt man sich nicht, hat die das jetzt gut gespielt oder schlecht sondern da ist sofort was da.”